• Heilbronner Nachbarn sehen hin

  • Fünf starke Tipps gegen Wohnungseinbrüche!

    Gemeinsam etwas gegen Wohnungseinbrüche tun
     
    Es kann jeden treffen: Ob nach dem Urlaub, dem Einkauf oder der Arbeit: Man kommt in die Wohnung und findet sie verwüstet vor. Nicht selten ist das für Betroffene ein wahrer Albtraum, der neben dem finanziellen Verlust auch zur psychischen Belastung werden kann.
     
    Dabei lässt sich mit einfachen Mitteln das Risiko eines Einbruchs verringern. Eine aufmerksame, gut vernetzte Nachbarschaft macht es den Einbrechern besonders schwer. Hier können Sie fünf Tipps nachlesen, wie Sie sich durch Umsicht und cleveres Handeln vor Einbrüchen schützen können und obendrein von einer intakten Nachbarschaft profitieren. Besser geht's nicht - oder?
     
    Gäste
    1. Gelegenheit macht Diebe

    Oft wird es Einbrechern zu leicht gemacht: Ziehen Sie die Haustüre beim Verlassen nicht nur ins Schloss, sondern schließen sie richtig ab. Lassen Sie Terrassentüren und Balkonfenster nicht gekippt. In Mehrfamilienhäusern schützen Sie auch Ihre Nachbarn, indem Sie die Eingangstüre nicht länger als nötig offen stehen lassen.
    Ersatzschlüssel
    2. Im Fall der Fälle für einander da sein

    Diebe kennen alle Verstecke. Ein vor der Haustüre deponierter Schlüssel wird daher schnell zum Türöffner für unliebsamen Besuch. Tauschen Sie den Ersatzschlüssel lieber mit Ihrem Nachbarn aus, falls Sie Ihren eigenen Schlüssel einmal vergessen sollten. So können Sie sich im Fall der Fälle gegenseitig helfen.
    Urlaub
    3. Nachbarschaftshilfe lohnt sich

    Sind Sie längere Zeit nicht daheim, verringert ein bewohnter Eindruck Ihres Zuhauses das Risiko eines Einbruchs. Bitten Sie doch Ihren Nachbarn vor dem Urlaub Ihren Briefkasten zu leeren und nach Ihrer Wohnung zu sehen. Sie können sich ja bei Gelegenheit revanchieren. So entsteht eine lebendige Nachbarschaft.
    Internet
    4. Bescheid geben - aber richtig

    Wer in sozialen Medien oder mit Anrufbeantworter ankündigt im Urlaub zu sein, erhöht das Risiko eines Wohnungseinbruchs. Erzählen Sie lieber Ihren Nachbarn von Ihren Reiseplänen. So können Sie sicher sein, dass niemand unerwünscht von Ihrer Abwesenheit erfährt.
    Telefon
    5. Gesundes Misstrauen zeigen

    Achten Sie in Ihrer Nachbarschaft auf verdächtige Vorgänge und Personen. Drücken Sie nicht unüberlegt den Türöffner, wenn ein Fremder ins Haus will. Sollte Ihnen eine verdächtige Person auffallen, können Sie diese ansprechen. Wählen Sie im Zweifel die 110. Die Polizei ist für Sie da und kann die Situation einordnen.
     
    Eigentlich total einfach - oder?
     
  • Umfrage, Flyer und mehr...

    Sie sind neugierig? Dann klicken Sie das nebenstehende Bild an, um die Bildergalerie zu öffnen.
     
    Ab 1. März sind die Motive im Heilbronner Stadtgebiet an Litfasssäulen zu finden und ab 4. März auch in einigen Buslinien. Den Flyer zur Aktion gibt es unter anderem bei den Bürgerämtern.
     
    Spannend - oder?
     
    Und wenn Sie eher so der visuelle Typ sind, haben wir sogar noch ein Video für Sie. Sie wollen es sehen? Dann scrollen Sie mal noch ein Stückchen weiter nach unten...
     
    Aber wissen Sie, was noch besser ist? Über das Stimmungsbarometer auf der Startseite können Sie Ihr Feedback zur Aktion abgeben. So einfach geht's:
     
    1) Startseite anklicken
    2) Antwort im Stimmungsbarometer auswählen
    3) "Jetzt abstimmen" anklicken 
     
    Richtig einfach, nicht wahr? Dann klicken Sie mal los!
     
  • Video "Heilbronner Nachbarn sehen hin"

  • HALT - wir haben noch mehr!

    Zusätzlich zu den genannten fünf Tipps gibt es weitere praktische Möglichkeiten, wie Sie Ihr Zuhause vor Wohnungseinbrüchen schützen können:
     
    • Nicht immer sind geschlossene Fenster und Türen ein Hindernis für Einbrecher. Statten Sie deshalb Fenster und Türen mit Verriegelungssystemen aus.
    • Beleuchtungs- und Überwachungsanlagen sowie Smartphone-Systeme bieten noch mehr Schutz gegen Einbruchsversuche.
    • Die Polizei kennt die Praktiken der Einbrecher und auch die Schwachstellen an Häusern und Wohnungen. Gerne berät Sie die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle über den für Sie sinnvollen Einbruchschutz – natürlich kostenfrei. Mehr dazu unter: ppheilbronn.polizei-bw.de
    • Als Mieter oder Hauseigentümer können Sie einen staatlichen Zuschuss für Maßnahmen zum Einbruchschutz bekommen. Welche Fördermöglichkeiten es gibt und wie sie beantragt werden können, erfahren Sie bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).
    • Weitere Informationen zum Thema Einbruchschutz finden Sie unter: www.k-einbruch.de
     
  • Heilbronner Nachbarn sehen hin

    Präventionskampagne der Stadt Heilbronn
     
    Mit dem Präventionsprojekt „Heilbronner Nachbarn sehen hin“ gibt die Stadt Heilbronn Verhaltenstipps, wie sich Bürgerinnen und Bürger vor Wohnungseinbrüchen schützen können. Gleichzeitig sollen durch diese Aktion das soziale Miteinander durch ein intaktes nachbarschaftliches Verhältnis gefördert werden.
     
    Das städtische Ordnungsamt hat für das Projekt in fünf kurzen und prägnanten Kernbotschaften wesentliche Schutzmaßnahmen gegen Wohnungseinbrüche formuliert. Sie werden nun über eine Plakatserie mit „Heilbronner Gesichtern“ vorgestellt. Die Stadt setzt dabei auf Botschaften wie „Mein Ersatzschlüssel liegt bei meiner Nachbarin und nicht unter der Türmatte.“ Ziel war eine klare, verständliche, authentische und vor allem angstfreie Botschaft. Damit dient die verstärkte Prävention vorbeugend gegen steigende Kriminalität und nicht als Folge gestiegener Kriminalität.  Der beste Schutz vor Wohnungseinbrüchen sind Eigenvorsorge und aufmerksame Nachbarn. Beide Aspekte tragen erheblich zur Wohnsicherheit und zu mehr Lebensqualität bei.
     
    Das Pilotprojekt „Heilbronner Nachbarn sehen hin“ bildet den Auftakt für den Ausbau und die Weiterentwicklung der Kriminalprävention in Heilbronn. Die Projektkosten für Gestaltung und Druck in Höhe von 9.000 EUR wurden über eine Projektförderung vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg übernommen. 
     
     
    Ansprechpartner für das Präventionsprojekt ist das Ordnungsamt der Stadt Heilbronn, Stabsstelle Kriminalprävention:
     
    Herr Günter Schramm
    Telefon: 07131 56-3293