• Interkulturelle Umweltmentoren

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    Multiplikatoren für mehr Umweltschutz in Heilbronn

    Wer sich auf ehrenamtlicher Basis zum interkulturellen Umweltmentoren qualifizieren lassen möchte, kann sich bei der Stabsstelle Partizipation und Integration melden. Aufgabe der Umweltmentoren wird es sein, Menschen mit Zuwanderungs- oder Fluchtgeschichte für das Thema Umweltschutz dauerhaft und flächendeckend zu sensibilisieren.
     

    Unterschiedliches Bewusstsein für Umweltthemen

    Durch unterschiedliche kulturelle Hintergründe ist ein unterschiedliches Bewusstsein für Umweltthemen gegeben. Daher ist es wichtig, den Zugang zu umweltfreundlichen Strukturen zu ermöglichen und Wege zu zeigen, wie zu Hause bewusst mit Müll, Wasser und Strom sparsam umgegangen werden soll - und damit auch Kosten gespart werden können.

    Um Neuzugewanderte oder Geflüchtete besser erreichen zu können, sollen ab dem kommenden Jahr Ehrenamtliche in mehreren Modulen zu Umweltmentoren qualifiziert werden. Diese sollen Neuzuwanderern das deutsche System in ihrer Muttersprache verständlich erklären, Hintergründe erläutern und persönlich über einen Fragebogen Tipps vermitteln sowie auf Beratungsstellen verweisen. Mit Hilfe der Mentoren wird so der eigene Umgang mit dem Thema reflektiert und gelernt, den Alltag umweltfreundlicher zu gestalten.

    Wer sich als Umweltmentor qualifizieren lassen möchte, sollte im ersten Lehrgang die arabische oder türkische Sprache beherrschen, Motivation und Interesse für den Umweltschutz aufbringen, als Vorbild fungieren und sich auch langfristig für das Thema engagieren wollen. Bei entsprechendem Interesse soll der Lehrgang auch für weitere Sprachen angeboten werden. Interessierte können sich daher auch jetzt schon melden unter Telefon 07131 56-4460 oder per E-Mail.

    Gefördert wird das Projekt von der Stuttgarter Heidehof Stiftung GmbH. Projektstart ist am 1. Januar 2019.
     
    Kooperationspartner neben der Heidehof Stiftung GmbH sind die Entsorgungsbetriebe der Stadt Heilbronn, die Stabsstelle Stadtentwicklung & Zukunftsfragen sowie die Energieagentur Heilbronn.
     
  • Plastikfasten

    Gutes für die Umwelt tun, das kann wirklich JEDE/R - auf ganz viele verschiedene Arten! Das muss auch nicht sonderlich kompliziert sein. Manchmal können schon ganz kleine Aktionen riesengroße Veränderungen bewirken.
     
    Wie wäre es denn mal mit Plastikfasten?
     
    Fasten - das kennt jeder. Über einen bestimmten Zeitraum verzichtet man und schränkt sich zum Beispiel bei Lebensmitteln ein. Und Plastikfasten? Das ist im Grunde das Gleiche, nur dass hier auf Plastikprodukte verzichtet wird.
     
    Beim letzten Arbeitstreffen des Forums der Religionen wurde zur Nachhaltigkeit das Thema „Plastikfasten“ als mögliche, gemeinsame Aktion der verschiedenen Religionsgemeinschaften thematisiert.
     
    Die Stabsstelle Partizipation und Integration der Stadt Heilbronn hat den Verein NourEnergy e.V., der das Plastikfasten im Ramadan vor einigen Jahren in muslimischen Communities initiiert hat, für einen Impulsvortag nach Heilbronn geholt. Dieser soll aufzeigen wie ein bewusster und ressourcensparender Umgang mit Plastik stattfinden kann. Nach dem Vortrag des Vereins werden mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern konkrete Ideen zur Umsetzung des Projekts in Heilbronn besprochen.
     
    Der Vortrag findet am Montag, 11. März um 17:00 Uhr statt, in den Räumen des Katholischen Gemeindehauses St. Peter und Paul, Fischergasse 6, 74072 Heilbronn. Um eine Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten unter Telefon 07131 56-4460 oder per E-Mail unter yasemin.oezbek@heilbronn.de.