• Interkulturelle Umweltmentoren

  • Was sind Umweltmentoren?

    Die Interkulturellen Umweltmentoren sind Multiplikatoren, die sich für mehr Umweltschutz in Heilbronn einsetzen.
     
    Sie wurden von der Stabsstelle Partizipation und Integration der Stadt Heilbronn in mehreren Schulungsmodulen ausgebildet und gehen gewappnet mit Beratungstaschen in Privathaushalte um dort über Umweltthemen zu beraten.
     
    Bei den Beratungen wird zum Beispiel darüber aufgeklärt, wie Strom und Wasser gespart werden können, wie man richtig heizt aber auch wie nachhaltiger Konsum aussehen kann.
  • Inhalt einer Beratungstasche

    Beratungstasche
     
  • Schritt für Schritt zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz...

    Bildbeschreibung


    ...darum geht es den Interkulturellen Umweltmentoren. Sie wollen bei den Menschen ein Bewusstsein für unsere Umwelt schaffen, wie diese geschützt werden kann und setzen sich für Nachhaltigkeit ein. Immerhin geht Umweltschutz uns alle etwas an. Schließlich wollen wir ja noch eine ganze Weile etwas von unserem schönen Planeten haben.
    Was genau tun die Umweltmentoren?
     
    Aufgabe der Mentoren ist es unter anderem, Menschen mit Zuwanderungs- oder Fluchtgeschichte für das Thema Umweltschutz dauerhaft und flächendeckend zu sensibilisieren. Denn durch unterschiedliche kulturelle Hintergründe kann auch ein unterschiedliches Bewusstsein für Umweltthemen gegeben sein. Deshalb ist es wichtig, den Zugang zu umweltfreundlichen Strukturen zu ermöglichen und Wege zu zeigen, wie zu Hause bewusst mit Müll, Wasser und Strom sparsam umgegangen werden kann - letztlich hilft das nicht nur der Natur, sondern auch dem eigenen Geldbeutel.
     
    Die Interkulturellen Umweltmentoren erläutern Hintergründe, geben Tipps und verweisen gegebenenfalls auch auf Beratungsstellen. Für diese Aufgabe wurden sie von Januar bis März 2019 in mehreren Schulungsmodulen qualifiziert. In der ersten Qualifizierungsrunde wurden arabisch und türkisch sprechende Ehrenamtliche qualifiziert. Bei entsprechendem Interesse soll der Lehrgang auch für weitere Sprachen angeboten werden.
     
     
     
    Was soll mit diesem Projekt erreicht werden?
    Bildbeschreibung


    Ziel ist es, den eigenen Umgang mit dem Thema zu reflektieren und zu lernen, den Alltag umweltfreundlicher zu gestalten. Wie trenne ich meinen Müll richtig? Wie kann ich meinen Wasserverbrauch steuern oder meinen Stromverbrauch reduzieren? Worauf muss ich beim Heizen achten? Was bedeutet nachhaltiger Konsum? Welchen Schadstoffen bin ich in meinem Alltag ausgesetzt und welche Auswirkungen hat das auf meine Gesundheit?
     
    Über all diese Fragen klären die Ehrenamtlichen auf. Sie zeigen dabei Wege, wie man es besser machen kann.
    Mitmachen leichtgemacht
     
    Oft weiß man gar nicht so richtig, wie und wo man eigentlich beginnen soll. Doch manchmal genügt es schon Kleinigkeiten zu ändern und in den Alltag zu integrieren. Verzichten Sie beim nächsten Einkauf doch mal auf die Plastiktüte und bringen Sie ihre eigene Stofftüte mit. Oder stellen Sie beim Duschen das Wasser ab, wenn Sie sich einseifen. Greifen Sie bei ihrem nächsten Einkauf einfach mal beim unverpackten Obst und Gemüse zu. In manchen Supermärkten können mittlerweile sogar Nüsse in eigene Behälter abgefüllt werden. Oder auch der Klassiker: Lassen Sie ihr Auto stehen und nutzen Sie stattdessen den Bus, die Bahn oder das Fahrrad.
     
    Sie sehen: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie man sich für die Umwelt einsetzen kann. Probieren Sie es doch einfach mal aus!
     
  • Aktivitäten der Umweltmentoren

  • Die Umweltmentoren setzen sich für mehr Umweltbewusstsein ein!

    Die Interkulturellen Umweltmentoren sind seit der Beendigung ihrer Qualifizierung im März 2019 richtig fleißig gewesen und haben an zahlreichen Projekten mitgewirkt. Eine Auflistung über deren Einsätze und ihr Engagement zu den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz wollen wir Ihnen anbei geben:
     
     
    Zusammenarbeit mit Finep (forum für internationale entwicklung + planung e.V.)
     
    Die Umweltmentoren haben gemeinsam mit finep in einem Ideen-Workshop zahlreiche Möglichkeiten diskutiert, wie in Heilbronner Haushalten Bildungsbotschaften noch besser und wirkungsvoller verankert werden können.
    Finep erstellt zum Beispiel in Zusammenarbeit mit den Interkulturellen Umweltmentoren Beratungstaschen. Diese enthalten zahlreiche wichtige und interessante Informationen und Materialien zu den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz.
     
     
    Vortag von NourEnergy zum Thema Plastikfasten

    Am 11. März 2019 lud die Stabsstelle Partizipation und Integration zu einem Vortrag zum Thema Plastikfasten ein. Der Verein NourEnergy zeigte mit seinem Impulsvortrag Möglichkeiten auf, wie das Thema Plastikfasten auch in Heilbronn umgesetzt werden kann.

    Außerdem wurde über Erfahrungen mit der Aktion "Plastikfasten im Ramadan", die vor einigen Jahren in muslimischen Communities initiiert wurde, berichtet.
     
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    Zusammenarbeit mit Kirchengemeinden
     
    Nicht nur in den eigenen Religionsgemeinschaften sind die Umweltmentoren aktiv. Während der christlichen Fastenzeit vom 6. März bis 18. April 2019 haben die Vertreter verschiedener Gemeinschaften Impulse zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz gesetzt.
     

    Aktionen auf Bundesebene (Plastikfasten)
     
    Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) hat während der Fastenzeit unter #plastikfasten dazu aufgerufen, in den sozialen Medien Erfahrungen, Tipps und Ideen rund um einen Alltag ohne Plastik zu teilen. Auch die Umweltmentoren haben sich an den Aktionen beteiligt und zur Teilnahme am Plastikfasten motiviert. Und wenn man mal angefangen hat, ist es eigentlich ganz einfach...
     
     

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    Zusammenarbeit mit Moscheen und Vereinen beim Plastikfasten

    Am 15. Mai 2019 (im muslimischen Fastenmonat Ramadan) fand in der Türkischen Gemeinschaft e.V. unter dem Motto "Bring deinen Becher mit!" ein plastikfreies Fastenbrechen mit über 100 Gästen statt. Daran beteiligten sich nicht nur die Mitglieder der Türkischen Gemeinschaft, sondern auch Angehörige anderer Religions-gemeinschaften und Kirchen sowie Vertreter von Umweltverbänden und weitere Interessierte.
    Jeder Gast brachte an diesem Abend seinen eigenen Becher oder sein eigenes Glas mit. Ziel der Aktion war es zu zeigen, dass Veranstaltungen auch ohne Plastik organisiert werden können und damit die Nutzung von Einweggeschirr zu verringern.
     
    Putz-Demo
     
    Eine private Initiative aus der Südstadt Heilbronns initiierte für den 2. Juni 2019 eine Putz-Demo um so ihrer Forderung nach mehr Umweltbewusstsein Ausdruck zu verleihen. Auch Interkulturelle Umweltmentoren haben sich der Demo angeschlossen um gemeinsam mit den Initiatoren Müll aufzusammeln und so ein Zeichen gegen Umweltverschmutzung zu setzen.
     

    Zusammenarbeit mit der Lokale Agenda

    Am 7. Juni 2019 fand die Nachhaltigkeitsinsel auf dem Heilbronner Kiliansplatz statt. Die Interkulturellen Umweltmentoren haben diesen Tag mit unterschiedlichen Aktionen mitgestaltet.

    Ein Bodenplakat hat zum Beispiel über die Folgen von Umweltverschmutzung durch Müll aufmerksam gemacht, der sich an Stränden und im Meer ablegt. Mit Frage-Antwort-Karten konnten sich vorbei laufende Passanten über Umweltschutz und Nachhaltigkeit informieren. Zudem standen die Interkulturellen Umweltmentoren Interessierten für Fragen zur Seite.
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  • Kontaktdaten

    Na, sind Sie neugierig geworden? Haben Sie Fragen zu den Umweltmentoren oder Interesse am Projekt?
     
    Dann melden Sie sich bei der Stabsstelle Partizipation und Integration der Stadt Heilbronn unter Telefon 07131 56-4460 oder per E-Mail.
     
     
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  • Fördergeber & Partner

    Heidehof Stiftung GmbH
    Gefördert wird das Projekt der Interkulturellen Umweltmentoren von der Stuttgarter Heidehof Stiftung GmbH.
     
    Weitere Partner sind die Entsorgungsbetriebe der Stadt Heilbronn, die Stabsstelle Stadtentwicklung & Zukunftsfragen sowie die Energieagentur Heilbronn.